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Stundenverrechnungssatz berechnen

Trag deinen Wunschlohn, deine Kosten und deine Arbeitszeit ein. Der Rechner zeigt, welchen Stundensatz und Tagessatz du mindestens verlangen musst – mit Aufschlüsselung, für Handwerker und Freelancer.

  • Ohne Anmeldung
  • Stunden- und Tagessatz netto und brutto
  • Beispiele für Handwerk und IT
  • Als PDF oder Excel speichern
Beispielwerte laden:

1. Dein Unternehmerlohn

2. Betriebskosten pro Jahr

Ohne Material und Fremdleistungen – die berechnest du getrennt.

Summe Kosten24.000,00 €

3. Arbeitszeit und produktive Stunden

52 Wochen × 5 Tage = 260 − 25 Urlaub − 10 Feiertage − 10 Krankheit = 215 Arbeitstage · 1.720 Stunden × 75 % = 1.290 produktive Stunden

Dein Stundenverrechnungssatz (netto)

66,51 €

Mindestens 67,00 € pro Stunde ansetzen

Tagessatz netto
532,08 €
Zielumsatz pro Jahr
85.800,00 €
Stunde brutto (19 %)
79,15 €
Tag brutto (19 %)
633,18 €

Brutto zahlen Privatkunden. Als Kleinunternehmer (höchstens 25.000 € Umsatz im Vorjahr und 100.000 € im laufenden Jahr) weist du keine Umsatzsteuer aus. Dann ist der Nettosatz dein Endpreis. Der Tagessatz ist ein voll berechneter Arbeitstag mit 8 Stunden.

So setzt sich dein Stundensatz zusammen

Kosten 28 % Unternehmerlohn 63 % Wagnis und Gewinn 9 %
Positionpro Jahrpro StundeAnteil
Fahrzeug8.400,00 €6,51 €
9,8 %
Werkstatt / Büro4.800,00 €3,72 €
5,6 %
Betriebliche Versicherungen1.800,00 €1,40 €
2,1 %
Werkzeug / Abschreibung2.400,00 €1,86 €
2,8 %
Software, Telefon, Internet1.200,00 €0,93 €
1,4 %
Sonstiges5.400,00 €4,19 €
6,3 %
Unternehmerlohn54.000,00 €41,86 €
62,9 %
Wagnis und Gewinn (10 %)7.800,00 €6,05 €
9,1 %
Zielumsatz aus Arbeitsstunden85.800,00 €66,51 €÷ 1.290 produktive Stunden

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Wie die Beispielwerte zustande kommen und welche Fehler du vermeiden solltest, erklärt der Ratgeber Stundenverrechnungssatz.

Stundensatz kennen – und auch abrechnen

In Bürofy hinterlegst du deinen Stundensatz, erfasst Zeiten per Handy und übernimmst die Stunden mit einem Klick in die Rechnung.

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Gut zu wissen

So rechnet der Stundensatz-Rechner

Die Formel
(Betriebskosten + Unternehmerlohn) × (1 + Zuschlag für Wagnis und Gewinn) ÷ produktive Stunden. Das Ergebnis ist der Nettobetrag, den du pro Arbeitsstunde berechnen musst. Material kommt getrennt hinzu.
Nur abrechenbare Stunden zählen
Von 2.080 Jahresstunden bleiben nach Urlaub, Feiertagen und Krankheit etwa 1.700. Nach Büroarbeit, Fahrten und Akquise sind meist nur 1.100 bis 1.400 Stunden abrechenbar.
Unternehmerlohn ist kein Nettogehalt
Aus dem Unternehmerlohn zahlst du Einkommensteuer, Kranken- und Pflegeversicherung und Altersvorsorge selbst. Orientier dich an den Kosten einer vergleichbaren angestellten Fachkraft.
Netto kalkulieren, brutto anbieten
Privatkunden nennst du Preise mit 19 % Umsatzsteuer. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG fällt keine Umsatzsteuer an. Rechenbeispiele findest du im Ratgeber Stundenverrechnungssatz.

FAQ

Häufige Fragen

Ist der Stundensatz-Rechner kostenlos?
Ja. Du brauchst kein Konto und keine E-Mail-Adresse, und es entstehen keine Kosten.
Wie berechne ich meinen Stundensatz?
Addiere Betriebskosten, gewünschten Unternehmerlohn und einen Aufschlag für Wagnis und Gewinn. Teil die Summe durch deine produktiven, also abrechenbaren Stunden im Jahr. Der Rechner zeigt jeden Schritt.
Wie viele Stunden kann ich im Jahr abrechnen?
Deutlich weniger als 40 Stunden mal 52 Wochen. Nach Urlaub, Feiertagen, Krankheit, Büro, Akquise und Fahrzeiten bleiben bei vielen Selbstständigen 1.000 bis 1.400 abrechenbare Stunden.
Werden meine Zahlen gespeichert?
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